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Mit der Kistensau den Sommer ausklingen lassen

[singlepic id=805 w=320 h=240 float=left]“Den Sommer noch einmal so richtig ausklingen lassen“ war die Devise – und es hätte nicht besser kommen können. Mit 8kg Fleisch (Karree, Bauch und Surbraten) bewaffnet haben wir uns die Saukiste auf unseren offenen Parkplatz gestellt.

Gemüse und Kräuter für das gute Saft’l waren schnell geschnitten, Fleisch würzen und Hurra die Gams. Kiste zu, oben Feuer machen, 3h warten. Resultat ist ein Schweinsbraten der feinsten Gangart. Die Kartoffeln hätten wir uns schenken können, Gemüse wird in der Kiste nicht wirklich gar (außer das, das im Saft „kocht“). Im Endeffekt sind fast 4h geworden, wobei wohl auch 3h für das Karree gereicht hätten.

Aber wir waren mit der ersten Kistensau recht zufrieden, man braucht ja noch Potential nach oben. Es wird sicher nicht die letzte bleiben….

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Tipps für eine Kistensau:

  • Gemüse und Kräuter sind gut und wichtig für einen guten Saft. Abschmecken danach aber nicht vergessen, Salz und weitere Gewürze sind sicherlich notwendig.
  • Schwarte beim Braten gut einschneiden, nicht zu grob. Das macht auch das Schneiden danach einfacher
  • Trotz Bratenthermometer wurde das Karree fast zu trocken, 3h hätten wohl locker gereicht. Beim nächsten Mal besser kontrollieren
  • Kartoffeln in der Kiste werden nicht gar (Temp zu nieder?) – sogar einige der Karotten, die nicht im Saft gelegen sind, waren noch biss fest. Und das nach fast 4h!
  • Ruhig zu Fleisch mit etwas Fett greifen (Bauch,…). Das Fett geht es raus und macht den Braten halt super saftig – no na ned.
  • Stöcklkraut, Kartoffelknödel und Semmelknödel haben die Beilagen gut abgerundet, Kartoffeln in Zukunft nur mehr im Ofenrohr.

Ansonsten? Viel Spaß! :)

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